Manche Honigsorten sind flüssig, andere haben eine cremige Konsistenz. Dies liegt an der Kristallisation.
Die Wissenschaft hinter der Kristallisation
Honig enthält Fructose (Fruchtzucker) und Glucose (Traubenzucker) sowie Wasser und je nach Sorte in geringen Mengen auch andere Zuckerarten wie Saccharose, Maltose, Melizitose, Trehalose oder Oligosaccharide. Das Verhältnis dieser Zucker bestimmt die Geschwindigkeit der Kristallisation vom Honig:
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Viel Glucose: Der Honig kristallisiert schnell.
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Viel Fructose: Der Honig bleibt lange flüssig.
Ohne Behandlung bilden viele Honigsorten grobe, harte Kristalle. Die meisten Honigliebhaber bevorzugen eine sanfte Textur. Durch gezieltes Rühren wird Honig cremig.
So entsteht unser cremiger Honig
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Sieben: Der Honig wird durch ein Feinsieb geklärt.
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Der richtige Moment: Sobald der Honig trüb wird, beginnt die natürliche Kristallisation.
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Schonendes Rühren: Der Honig wird einmal täglich für etwa eine Minute gerührt. Dadurch brechen die Kristalle auf und werden abgerundet.
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Das Ergebnis: Nach drei Tagen entsteht ein feinsteifer, cremiger Honig.
Cremige Honigspezialitäten entdecken
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Blütenhonig: Frühjahrshonig mit Nektar von Obstblüten, Löwenzahn und Raps. Mild und fruchtig.
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Sommerhonig: Eine Mischung aus Sommerblüten und Waldhonig. Kräftig und aromatisch.
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Buchweizenhonig: Ein seltener, sortenreiner Honig. Kräftig, herb, mit malziger Note.
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Kirschblütenhonig: Ein sortenreiner Honig. Blumig und aromatisch.