Wie der Name schon sagt, entsteht dieser Honig aus dem Honigtau. Den Honigtau produzieren Blattläuse und Rindenläuse, welche auf verschiedenen Bäumen leben. Für die Entstehung von Waldhonig und Tannenhonig sind zwei Gruppen von Schildläusen verantwortlich: die Lecanien und die Lachniden.
Die Lecanien
Die Lecanien sind ortsfest, d. h. sie sind an den Zweigen der Fichte fest verankert. Hierbei handelt es sich um die Kleine und die Große Fichtenquirlschildlaus (Physokermes hemicryphus). In einem guten Waldhonigjahr bildet der Honigtau der Lecanien die Basis der Waldhonigtracht.
Die Lachniden
Die Lachniden sind im Gegensatz zu den Lecanien beweglich, können laufen und manchmal sogar fliegen. Verschiedene Arten dieser Rindenläuse kommen unter anderem auf der Fichte und auf der Weißtanne vor.
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Auf der Fichte: Die wichtigsten Arten sind die Rotbraune Bepuderte Fichtenrindenlaus und die Große Schwarze Fichtenrindenlaus.
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Auf der Weißtanne: Hier gibt es zwei wichtige Arten: die Grüne Tannenrindenlaus (Cinara pectinata) und die Große Schwarzbraune Tannenrindenlaus (Cinara confinis).
Warum sammeln Bienen Honigtau?
Bienen sammeln den Honigtau viel lieber als Blütennektar. Das liegt daran, dass der Honigtau einen höheren Zuckergehalt (meist Fructose) enthält.
Geschmack und Inhaltsstoffe
Der Honigtauhonig, ob Waldhonig oder Tannenhonig, ist bei Kennern sehr beliebt.
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Geschmack: Er zeichnet sich durch den kräftigen, malzigen und leicht harzigen Geschmack aus.
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Inhaltsstoffe: Honigtauhonig zeichnet sich durch einen höheren Gehalt von Mineralstoffen, Enzymen und Spurenelementen wie Kalium, Magnesium und Eisen aus.
Herkunft und Qualität
Unseren Waldhonig und Tannenhonig sammeln unsere Bienen im Schwarzwald. Das Ergebnis ist ein sortenreiner, naturbelassener Wald- und Weißtannenhonig.